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Soziale Netzwerke im Internet

Die sozialen Netzwerke gewinnen immer mehr an Bedeutung, und das nicht nur weil binnen kürzester Zeit eine Strandparty auf Sylt organisiert wurde, die gar keine sein sollte. Da wollte sich Jemand ablenken und seinen Frust mit einigen Anderen über eine Trennung vergessen machen. Dieser Vorschlag wurde kurzerhand in ein soziales Netzwerk geschrieben, und schon wurde aus den paar Leuten eine komplette Strandparty mit über 5000 Personen.

Twitter – Facebook – StudiVZ – Xing – Myspace – meinVZ

Doch welche sozialen Netzwerke gibt es überhaupt, und wie funktionieren die? Die bekanntesten in dem Bereich sind sicher Facebook oder Twitter. Doch fangen wir bei den bekannten Netzwerken in der Reihenfolge des Erscheinungsdatums an.


StayFriends

StayFriends.de:
Das Netzwerk Stayfriends.de ist für den deutschsprachigen Raum gedacht und seit August 2002 online. Heute sind rund 15 Millionen Mitglieder eingetragen. Bei Stayfriends ist die Klientel vorwiegend für den Bereich Freunde-Schulfreunde wieder zu finden. Die Mitgliedschaft ist kostenlos, zumindest in der abgespeckten Basisversion. Wer mehr will, muss zahlen.
MySpace.com:
Das nächste Netzwerk myspace.com ist seit dem Juli 2003 im Internet vertreten. Hier sind es mittlerweile weltweit rund 200 Millionen Mitglieder. Myspace kommt ursprünglich aus den USA, ist aber seit 2006 auch in einer deutschen Version als Myspace.de verfügbar. Hier ist die Mitgliedschaft kostenlos ohne die Funktionen zu begrenzen. Auf Myspace können Fotos und Videos online gestellt werden. Das führt zwar auf der einen Seite zu dem positiven Aspekt, dass dort Bands die in den Kinderschuhen stecken ein Portal zur Vorstellung haben. Auf der anderen Seite hingegen, wegen der zahllosen Videos, gerade deshalb es zu längeren Ladezeiten führt.
Xing.com:
Ebenfalls 2003 kam Xing.com, damals noch als OpenBC aus Hamburg online. Nutzer derzeit rund 7 Millionen. Xing ist hauptsächlich an Nutzer die Suchen in beruflichen Bereichen anstreben gerichtet. Schwerpunkt ist hier ganz klar Beruf – Karriere. Marktführer unter den Jobbörsen. Bei bezahlter Mitgliedschaft auch das Senden von Nachrichten möglich.

soziale Netzwerke – Beruf – SmS – Chat – Pinnwand – Jobbörse

Facebook.de:
Aus den USA wurde im Februar 2004 Facebook gegründet und hat über 200 Millionen Nutzer weltweit. Damit ist Facebook das am meisten verbreitete soziale Netzwerk weltweit. Der deutsche Ableger, facebook.de, ist kostenlos und hat die mit Abstand beste Ausstattung. Primär ausgelegt sich Freunde weltweit, zu suchen und mit ihnen zu kommunizieren. Freunde des iPhone werden mit eigenen Verknüpfungen verwöhnt.
StudiVZ .net:
Oktober 2005 wurde das Studentenverzeichnis studiVZ.net online gestellt. Bei studiVZ gibt es bereits einen  Ableger – meinVZ.net. Das größte deutschsprachige Netzwerk hat 2,3 Millionen Mitglieder und wendet sich insbesondere an die persönlichen Bedürfnisse, hat einen Chatbereich und eine Pinnwand für alle.
Twitter.com:
Bei Twitter.com gibt es keinerlei offizielle Zahlen zu Mitgliedern. Twitter selber ist seit dem März 2006 in Internet erreichbar. Dieser Dienst für die Erstellung von Kurznachrichten- SMS- wird weltweit millionenfach genutzt, um der Welt alles nur Erdenkliche mitzuteilen. In Echtzeit gehen die geschriebenen Nachrichten ins Netz. Selbst Promis aus aller Welt nutzen Twitter als Kommunikationsplattform um Mitteilungen zu versenden.
SchuelerVZ.net:
Der Pendant zu studiVZ ist schuelerVZ.net. Bei schuelerVZ, welches seit Februar 2007 online ist, geht es um die Community unter Schülern. Mit knapp 5 Millionen Mitgliedern schon recht groß. Wendet sich speziell an Schüler, die sich kostenlos anmelden können, sofern sie von bestehenden Mitgliedern eingeladen wurden. Funktionen wie Chat und Nachrichten versenden sind hier möglich.

Community – Schüler – Nachrichten – Mitglieder – kostenlos

Die Beliebtheit dieser sozialen Netzwerke birgt auch Streitigkeiten untereinander. So hat Facebook beispielsweise studiVZ wegen Nachahmung verklagt gehabt. Die Unterlassungsklage gegen studiVZ wurde vom Kölner Landgericht abgewiesen. Gegen dieses Urteil kann Facebook noch Einspruch einlegen. Ein weiteres Urteil aus Kalifornien ist noch offen.