Neuvorstellungen von Netbooks und Notebooks
In den letzten Tagen hat es eine Reihe von Neuvorstellungen sowohl bei den Notebooks als auch bei den Netbooks gegeben. Bei den so beliebten Netbooks wären da der Hersteller Dell mit seinem Mini 10v, und Lenovo mit den Ideapack S10-2. Bei den Notebooks ist es MSI mit den Modellen X400 und dem X600.
Doch fangen wir zunächst einmal bei den Netbooks, und hier bei der Neuvorstellung von Dell an.
Der US-Computerhersteller Dell hat mit dem Mini 10v eine abgespeckte Version des bereits auf dem Markt befindlichen Mini 10 bereitgestellt. Für einen Verkaufspreis von 249,- Euro musste das Mini 10 aber auch einige Federn lassen. So wurde auf Windows XP verzichtet, ebenso wie auf die 160 Gigabyte Festplatte und einem HDMI-Anschluss. Als Ersatz für diesen Verzicht wurde das Mini 10c mit Ubuntu ( Linux-Distribution ), 8 Gigabyte Festplatte und VGA-Anschluss. Ansonsten hat das Netbook Mini 10c einen 10,1 Zoll Monitor, WLAN-Modem mit N-Standard, Bluetooth und 1,3 Megapixel Webcam. Dieses Grundmodell lässt sich nun wiederum aufrüsten.
Bei Lenovo mit seinem neuem Netbook sieht der Preissektor etwas gehobener aus. Hier wird von einem Preis von über 349,- US-Dollar ausgegangen. Beim Ideapad S10-2 wurde die Tastatur vergrößert und das Gehäuse noch flacher gestaltet.
Lenovo bietet mit dem Ideapad 10-2 ein kleines Designerstück an. Farbe wird bei Lenovo auch geboten. Das Netbook gibt es in den Farben Schwarz, Weiß, Grau oder Pink. Im Bereich Multimedia wollten die Entwickler bei Lenovo einiges bieten. So ist selbst 5.1 Surround-Sound mit an Bord. Der 10 Zoll-Monitor, eine Webcam und Windows XP sind auch dabei.
Bei der Webcam ist ein kleiner Leckerbissen zu vermerken. Hier wird durch eine Gesichtserkennung der Anwender eingeloggt.
Wäre da noch die Neuvorstellung der Notebook-Modelle von MSI mit dem X400 und dem X600. Beide Modelle sollen bis Ende Juni 2009 erhältlich sein. Mit Preisen von 599,- b.z.w. 999,- Euro bewegen sie sich in normalen Rahmen.
Bei der Technik haben die beiden Modelle eines gemein, sie bieten beide einen 16:9 Bildschirm mit einer LED-Hintergrundbeleuchtung und einer Auflösung von 1.366 x 768 Pixel. Die komplette X-Serie soll bereits für Windows 7 vorbereitete sein.
Für die Optik hat MSI auf optische Laufwerke verzichtet, um so die Notebooks extrem schlank gestalten zu können. Laufwerke müssen über einen der drei USB-Anschlüsse angeschlossen werden. Beim Gewicht liegen das X400 mit 1,5 KG und das X600 mit 2,1 KG nahe bei einander. Das dünne Plastik hätte sich MSI aber sparen sollen. Bei Notebooks von rund 1000,- Euro beim X600 darf man getrost erwarten, das von der Haptik her mehr geboten wird. Der komplette Bericht der MSI Notebooks lässt sich bei Golem nachlesen.
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