Navigationssysteme und ihre Unterschiede
Denkt man an Navigation, denkt man an Auto. Das längst nicht mehr die Auto-Navigation die Einzige seiner Art ist sich den Weg weisen zu lassen, sollte mittlerweile jedem bekannt sein. Auch das ein Navi im Auto nicht nur den Oberklasse Fahrzeugen vorbehalten ist.
Mittlerweile bieten die Autohersteller selbst bei kleineren PKW Modellen, Navigation als Zusatz oder wie im Moment bei Renault, sogar mit TomTom Navigation inklusive an. Doch kostet beim Autokauf die festeingebaute Navigation gleich 1000,- bis 3000,- Euro Aufpreis, so ist bei der mobilen Navigation der Preis hier in Größenordnungen ab 100,- Euro durchaus realisierbar. Die mobilen Geräte bieten neben dem günstigeren Anschaffungspreis, außerdem den Vorteil der Mobilität. So kann das Navi mal eben von einem Fahrzeug zum Nächsten gewechselt werden. Das das fest eingebaute Navi natürlich schicker in das Ambiente des Innenraumes passt, sollte klar sein. Beim mobilen Pendent, sind in der Regel der Saugnapf und die Stromversorgung anzubringen bzw. zu verlegen. Aber wen stört das? Für einen Bruchteil des Geldes erhalte ich für die wenigen Fahrten in denen ich auf eine Navigation angewiesen bin, was im Allgemeinen die Regel ist, ein Gerät was häufig sogar mit aktuellerer Navigationssoftware ausgerüstet ist. Ein weiterer Vorteil ist auch die Tatsache, dass mobile Geräte beim Einkauf einfach kurzerhand in die Tasche gesteckt werden können, und so einem vermeintlichen Dieb keine Chance geben. Für Gewerbliche oder Außendienstler die ständig aktuelle Straßenkarten bräuchten, ist die festinstallierte Variante der Navigation aber wohl die geeignete. Hier gibt es keine PKW Wechsel und die Navigation wird täglich mehrfach genutzt. Die mobilen Navigationsgeräte wie TomTom, Becker, Blaupunkt, Navigon, Falk, Garmin und andere mehr bieten immer weitere Funktionen, die die Anschaffung solcher Geräte sinnvoll erscheinen lassen. So ist neben der Bluetooth Funktion auch eine Sprachsteuerung teilweise schon installiert. Selbst mit Speicherkartenerweiterungen zum Musikhören sind einige Navi ausgestattet. Stauumfahrung TMC und Routenneuberechnung nach einem falschen Abbiegen sind Standard.
Für alle die nicht auf Auto-Navigation spezialisierte Geräte, sondern für den Outdoor Betrieb geeignete Navigationssysteme benötigen, bietet der Markt auch hier für den Wanderer oder Mountainbiker ausreichende Auswahl. Für derartige Bedürfnisse eignen sich unter Umständen auch Handys oder Smartphone mit GPS Funktion. Bei der Handy-Navigation sollte aber bedacht werden, dass hier nicht unerhebliche Zusatzkosten für die Internetverbindung hinzukommen. Für die Navigation im Auto sind die Handys allerdings aufgrund des kleinen Bildschirmes eher nicht geeignet.
T-Mobile will für Mitte dieses Jahres zusammen mit Navigon eine Kooperation eingehen. Viele Smartphone die GPS Funktionen unterstützen sollen mit dem MobileNavigator 7 Software von Navigon ausgeliefert werden.
Passend zu diesem Artikel bietet Aldi Nord ab dem 25.6.2009 sein mobiles Navigationsgerät von Medion für 99,99 Euro an. Für Gelegenheitsfahrer keine schlechte Alternative.
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