Mozillas Firefox rüstet auf
Kaum nähert sich die Version 3.5 von Firefox der Fertigstellung, macht sich das Team schon an die Weiterentwicklung des Nachfolgers. Gegen Mitte des Jahres soll die 3.5 Version endgültig fertig sein.
Sein Nachfolger des Open Source-Browsers Firefox in der Version 3.6 hat den Codenamen Namaroka bekommen und soll im Jahr 2010 fertig gestellt sein.
Der neue Firefox 3.6 – auch Firefox.next genannt, soll sich speziell in den Bereichen Geschwindigkeit, Navigation, Anpassbarkeit, Unterstützung von Webapplikationen und der Zusammenarbeit mit dem Betriebssystem verbessern.
Das große Plus des Browsers soll aber erhalten bleiben. So soll auch der Neue sich durch die hunderte von verschiedenen Add ons und Themes personalisieren lassen, um so den für jeden User perfekten Firefox zu gestalten. Vorgabe für den neuen Firefox 3.6 jedoch, ist die Erleichterung dieser Maßnahmen. So soll Mozilla von sich aus Vorschläge machen welche Verbesserungen für den Nutzer sinnvoll sind. Diese Vorschläge basieren auf dem früheren Verhalten des Users. Die Erweiterungen sollen sich ohne den lästigen Neustart des Browsers einbinden lassen.
Die erhöhte Geschwindigkeit soll sowohl beim Start als auch beim Öffnen der Tabs erreicht werden. Diese schnelleren Aktionen sollen nicht nur messbar, sondern auch für den Nutzer spürbar sein.
Eine weitere Verbesserung ist im Bereich für das Hochladen b.z.w. Runterladen von Dateien vorgesehen. Was früher durch Add ons nachträglich installiert werden musste, soll nun mit integriert werden. Auch die Möglichkeit mehrere Dateien gleichzeitig für den Download bereit zu stellen soll machbar sein.
Ein weiteres News ist die bessere Integrität an das Betriebssystem soll für Firefox.next die vom System bereitgestellte Dienste besser nutzbar machen. Für die Systeme Windows 7 soll dieses für das Aero Peek gelten, Windows Vista für Aero Glass, MacOS X für Wörterbücher und bei Apple das Script.
Soweit die vorher angekündigten Neuerungen, bleibt abzuwarten ob wann und wie sie umgesetzt werden. Auch der Zeitpunkt wird bei Mozilla gerne verschoben.
Aber sei’s drum – es hat schon seinen Grund weshalb der Firefox auch in seiner jetzigen Form so beliebt ist. Nicht umsonst hat er in der Beliebtheit den Internet Explorer längst abgelöst.
Wie das mit den anderen Browsern, wie beispielsweise dem Chrome von Google sein wird, wird die Zukunft zeigen