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Tag-Wolke

Highspeed Internet Deutschlandweit

Der Breitbandausbau in Deutschland soll bis 2018 jeder Haushalt Verbindungs-Geschwindigkeiten bis zu 50 Mbit/s ermöglichen. Hochgesteckte Ziele die die Bundesregierung sich an die Fahne gesteckt hat. Mit einem geschätzten Volumen von rund 50 Milliarden Euro soll bis 2018 jeder in Deutschland angeschlossene Haushalt mit dem Highspeed Internet versorgt werden. Mit dieser flächendeckenden Breitbandversorgung will die Bundesregierung die „weißen Flecken“, in denen noch mit Modemgeschwindigkeiten in das Internet gegangen werden muss, abschaffen. Laut Bitkom haben nur rund 58 Prozent der Haushalte eine schnelle Internet-Verbindung. Das ehrgeizige Ziel soll in Etappen erreicht werden. So sollen beim Straßenbau gleich notwendige Leerrohre mit verlegt werden, in die später Kabel für das Glasfasernetz durch gezogen werden können ohne den Straßenbelag erneut öffnen zu müssen. Eine durchaus kluge Entscheidung, auf die eigentlich wohl jeder normal denkende Mensch auch schon vorher drauf gekommen wäre. Die teilweisen ABM Maßnahmen sind wohl schon jedem einmal aufgefallen der beobachtet hat, dass einige Straßenzüge gerne mehrmals geöffnet werden, wie einmal für das Abwasser-einmal für die Telekom-und dann kurze Zeit später die vergessenen Leerrohre oder Drainagen verlegen zu müssen. Alles mit abschließenden Asphaltarbeiten.

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Der zugegebenermaßen erfreuliche Plan der Bundesregierung lässt die eine oder andere Gemeinde wohl noch zweifeln. Diese setzten, wenn finanziell möglich, auf Eigeninitiative. So ein Beispiel in Waldstetten. Die Bewohner nahmen die Schaufel selber in die Hand und verlegten kurzerhand Leerrohre für den Anschluss an das Glasfasernetz. Mit dieser Eigeninitiative ersparten sich die Waldstetter rund 90.000 Euro an Anschlusskosten. Die deutsche Telekom plant Investitionen in einer Höhe von 200 Millionen Euro für den Ausbau, sagt aber im Gegenzug die Menge der Anfragen nicht alleine bewältigen zu können. Liegt das eventuell an der Tatsache, dass die Bundesnetzagentur die Gebühren für die letzten Meter, die die Telekom verlangen darf gesenkt hat? Ausreichende Bauunternehmen, die die Arbeiten gerne bei entsprechender Bezahlung übernehmen würden, gibt es zuhauf. Bleiben aber noch die anderen Anbieter wie Kabel Deutschland oder Versatel.

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Kabel Deutschland will für den Ausbau sogar mehr als die Telekom investieren, hier wird von 300 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2009/2010 gesprochen. Auch die United Internet Tochter 1&1 hat sich für eine finanzielle Beteiligung ausgesprochen. Bei 1&1 würde man am liebsten eine deutsche Breitbandgesellschaft sehen, in der alle Anbieter ihren Anteil hätten. Eile ist geboten, da Deutschland sonst Gefahr läuft den europäischen Anschluss zu verlieren. Aus diesem Grund haben sich Vertreter der Telekom mit denen von Vodafone und United Internet zusammengesetzt um über ein weiteres Vorgehen zu beraten.


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