Apple macht sein iPhone zum Mini-PC
Mit der gestrigen Vorstellung der neuen Software 3.0 in Cupertino für das iPhone haben sich die Entwickler von Apple einiges einfallen lassen.
Neben den Neuerungen wie Zwischenablage, MMS und Bluetooth will Apple durch die Push-Dienste und Verkaufsmodelle sein iPhone und iPod touch zu einer Art Mini-Computer hochrüsten lassen können.
Hier sind insbesondere die Programmierer auf der ganzen Welt gefragt.
Durch die Zusatzsoftware Developer Kid ( SDK), welches binnen eines Jahres über 800.000 mal heruntergeladen wurde, lassen sich eigene Anwendungen erstellen.
Diese Anwendungen können im App-Store an andere Nutzer weiterverkauft werden.
Von diesen Verkäufen ( heruntergeladenen Anwendungen ) genehmigt sich Apple 30 Prozent. Der Rest ist für die Programmierer, und damit eine lukrative Einnahmequelle.
Da bereits jetzt im App-Store über 25.000 Programme im Angebot sind, kann man sich gut vorstellen, dass durch die aktualisierte Software nun viele weitere Anwendungen hinzukommen.
Schließlich ist das iPhone schon jetzt eines der beliebtesten Handys weltweit.
Durch die gewaltige Weiterentwicklung des SDK ( Software Developer Kid ) mit rund tausend zusätzlichen Programmierschnittstellen gibt es unzählige Möglichkeiten für die Bastler neuer Anwendungen oder Programmen.
Auch der App-Store wurde um drei weitere Bereiche ergänzt.
Das sind die Bereiche kumulative Verkaufsmodelle, Abonnement und Micropayment.
Auch die Anzahl der Länder die Anwendungen aus dem App-Store herunterladen können wurde von 62 auf 77 erhöht. Um auch hier weiteren potentiellen Entwicklern die Möglichkeit zu eröffnen sich an der Optimierung des iPhones zu beteiligen.
Der Erfolg des Modelle „ App-Store „ gibt Apple recht, sodass dieses Verkaufmodell bereits von einigen anderen Anbietern versucht wird zu kopieren.
Aber auch hier gilt – selbst eine gut gemachte Kopie ist noch lange kein Original !